{"id":76,"date":"2016-03-11T12:33:50","date_gmt":"2016-03-11T11:33:50","guid":{"rendered":"http:\/\/www.aufkleber-druck-profi.de\/?page_id=76"},"modified":"2017-11-01T14:36:12","modified_gmt":"2017-11-01T13:36:12","slug":"ist-gestaltung-notwendig","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/gestaltung-profi.de\/?page_id=76","title":{"rendered":"Ist Gestaltung notwendig?"},"content":{"rendered":"<p>Der vorhergehende Absatz hat aufgezeigt, wie wichtig eine gute Gestaltung ist. Der Verbraucher soll sich positiv an das Gesehene<br \/>\nerinnern. Das ist ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Kauferlebnis. Denn der Kauf ist die gewu\u0308nschte Handlung, die<br \/>\nder Verbraucher t\u00e4tigen soll. Eine schlechte Gestaltung hingegen wu\u0308rde den Verbraucher nur irritieren. Wenn durch ein Wirrwarr<br \/>\nan Schriften, Farbe und Formen nicht sofort erkennbar ist, worum es hier eigentlich geht, dann wendet sich der Verbraucher ab.<\/p>\n<p>Wenn Werbung ihr Ziel trifft und doch verfehlt<br \/>\nWas Unternehmen mit Werbung erreichen m\u00f6chten, ist allgemein bekannt: Die Zielgruppe soll dazu bewegt werden, ein Produkt<br \/>\nzu kaufen, einen Vertrag abzuschlie\u00dfen oder ein bestimmtes Verhalten anzunehmen (z.B. \u201eMach\u2019s mit\u201c, die aktuelle Aufkl\u00e4rungskampagne<br \/>\nzur AIDS-Pr\u00e4vention). Damit diese Ziele erreicht werden, mu\u0308ssen Werbekampagnen zuallererst eines: Aufmerksamkeit<br \/>\nerregen. Denn wer wird etwa einen Jack La Lanne Powerjuicer kaufen, wenn er gar nicht wei\u00df, dass es dieses Produkt gibt. Leider<br \/>\nrichten viele Kampagnen ihr Augenmerk nur auf die Aufmerksamkeit und nicht auf das eigentliche Ziel, so dass die Ergebnisse<br \/>\nschlecht bis geschmacklos ausfallen.<\/p>\n<p>Auch schlechte Werbung ist Werbung<br \/>\nViele Werber rechtfertigen schlechte Werbung damit, dass das Ziel \u2013 Aufmerksamkeit \u2013 erreicht wurde. Dabei wird jedoch das eigentliche<br \/>\nZiel, zum Beispiel (Neu-)Kundengewinnung, au\u00dfer Acht gelassen. Wenn ich eine Werbung sehe und sie absto\u00dfend<br \/>\nfinde \u2013 warum sollte ich dann das Produkt kaufen? Innerlich wende ich mich von dem Produkt ab und bewerte es in meinem<br \/>\nGed\u00e4chtnis. In diesem Fall leider negativ. Und das ist genau das, was niemand wirklich m\u00f6chte. Wenn ich mich n\u00e4mlich fu\u0308r das<br \/>\nprodukt aus der schlechten Werbung entscheide, muss ich mich anderen Menschen gegenu\u0308ber auch noch rechtfertigen, warum<br \/>\nist dieses Produkt (aus der schlechten Werbung) gekauft habe und wie es sein konnte, dass ich mich dafu\u0308r entschieden habe. Es<br \/>\nhandelt sich hierbei durchweg um negative Prozesse, die sich auch nicht sch\u00f6nreden lassen. Schlechte Werbung ist also KEINE<br \/>\nWerbung.<\/p>\n<p>Werbung, die provoziert<br \/>\nDie schlimmste Art der Werbung ist wohl die provokative oder beleidigende \u201eWerbung\u201c. Diese sorgt n\u00e4mlich nicht nur dafu\u0308r,<br \/>\ndass das Produkt nicht gekauft wird, sondern kann ganze Bev\u00f6lkerungsgruppen gegen das werbende Unternehmen aufbringen<br \/>\nund im schlimmsten Fall zu starkem Imageschaden oder Produktboykotts fu\u0308hren. Aber auch hier gibt es natu\u0308rlich Abstufungen,<br \/>\ndenn Intention und Art der Provokation sind oft unterschiedlich. Lassen Sie die H\u00e4nde auf jeden Fall von der provozierenden Werbung.<br \/>\nZeigen Sie lieber die Vorzu\u0308ge Ihrer Produkte oder Leistungen.<\/p>\n<p>Bewusste Provokation fu\u0308r Aufmerksamkeit<br \/>\nEs gibt tats\u00e4chlich Kampagnen, die absichtlich auf Provokation setzen, um mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Ju\u0308ngstes Beispiel<br \/>\nist die SIXT-Anzeige, fu\u0308r die das Unternehmen ungefragt Gustl Mollath (der Mann, der zu Unrecht in eine geschlossene Anstalt<br \/>\neingewiesen wurde und lange Jahre dafu\u0308r gek\u00e4mpfte hatte, dass er wieder auf freien Fu\u00df kommt) als Werbemotiv<br \/>\nverwendete und ihm ein nie ge\u00e4u\u00dfertes Zitat (\u201eWenn hier einer verru\u0308ckt ist, dann der Sixt mit seinen Preisen\u201c) in den Mund<br \/>\nlegte. Der Plan ging auf: Viele namhafte Zeitungen und Zeitschriften berichteten u\u0308ber das Motiv, der Name SIXT ist in aller<br \/>\nMunde. So weit, so gut. Aber wu\u0308rde ich deswegen ein Auto u\u0308ber SIXT mieten? Nein. Also: Ziel verfehlt.<\/p>\n<p>Humor und Sexismus in der Werbung<br \/>\nDann gibt es Werbung, die lustig sein will. Wenn Humor richtig ankommt, macht er eine Kampagne oft wesentlich erfolgreicher,<br \/>\nweil unterhaltsame Werbung h\u00e4ufiger angesehen wird und damit besser im Ged\u00e4chtnis bleibt. Jedoch kann man sich u\u0308ber<br \/>\nHumor streiten. Und manchmal sitzt man einfach nur da und fragt sich: \u201eWar das jetzt ernst gemeint?\u201c Teilweise gibt es in den<br \/>\neinzelnen Regionen eine unterschiedliche Auffassung von Humor. Umso schwieriger wird es, den Humor einer bestimmten Zielgruppe<br \/>\nrichtig einem Region zuzuordnen, damit diese Art der Werbung wirklich als humorvoll empfunden wird. Ist es ein spezieller<br \/>\nHumor ijn einem bestimmten Bundesland, dann ist besondere Vorsicht geboten. Verstehen angrenzende Bundesl\u00e4nder diese<br \/>\nArt von Humor ebenfalls? Fu\u0308r eine bundesweite Werbung ist besondere Vorsicht geboten. H\u00f6chstwahrscheinlich wird die Werbe-<br \/>\nBotschaft nur in wenigen Regionen wirklich verstanden und in allen anderen l\u00f6st sie nur Axelzucken aus. Darum vorher gut pru\u0308fen,<br \/>\nwas wirklich lustig ist und ob es einheitlich als solches empfunden wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der vorhergehende Absatz hat aufgezeigt, wie wichtig eine gute Gestaltung ist. 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